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28 weeks later
Appleseed
Die Insel
Next
Serenity

Okay, ich stehe dazu. Ich mag die Arbeiten von Philip K. Dick. Nicht seine Schreibe an sich, die zeitweise etwas schwer lesbar ist, sondern die Ideen die er in seinen Geschichten entwickelt hat. Kein Wunder das er dieser Tage einer der größten Ideengeber in Hollywood ist. Alles begann 1982, als der ehemalige Werbefilmer Ridley Scott die Dick-Geschichte „Träumen Androiden von elektronischen Schafen“ als „Bladerunner“ auf die große Leinwand brachte – übrigens die einzige Dick-Verfilmung, von der der Autor selbst wusste, auch wenn er kurz vor der Uraufführung leider verstarb.

Es folgten „Total Recall – Die totale Erinnerung“, „Screamers – Tödliche Schreie“, „Minority Report“ „Impostor“, „Paycheck“, „Scanner Darkly“ und mehr. Die meisten Filme spielten dabei in einer futuristischen Zukunft und zählen dem Action-Genre zu. Welche Überraschung ist auch „Next“ zwar weniger futuristisch, dafür umso Actionreich.

Story:

Nicolas Cage spielt darin einen Zauberer, der wirklich und wahrhaftig in die Zukunft sehen kann, allerdings nur 2 Minuten und dazu nur in seine Eigene. Er arbeitet unerkannt in Las Vegas in einem Casino als kleiner Taschenspielertrickser Frank Cadillac, der dank seiner Gabe ab und an den ein oder anderen Cent abgreift. Das Leben könnte so schön sein, hätte er nicht diese Visionen einer Schönheit (Augenweide Jessica Biel) in einer Bar, eine Vision, die in der weiteren Zukunft liegt. Und auch die Geheimdienste, in Form von Agent Callie Ferris (Julianne Moore in einer Ihrer Standardrollen) sind zwischenzeitlich auf ihn aufmerksam geworden. Er soll helfen einen Terroranschlag auf Amerika mit einer Atombombe zu verhindern. Kein Wunder das deshalb auch eben jene Terroristen (u.a. der Deutsche Thomas Kretschmann) im ans Leder wollen. Es beginnt eine Treibjagd, wer den nächsten zuerst erwischen kann.

„Next“ wurde von Ex-James-Bond Regisseur Lee Tamahori inszeniert, der uns neben „Stirb an einem anderen Tag“ auch den zweiter Tripple-X-Film mit Ice Cube bescherte. So ist sieht die Action in diesem Film wirklich gut aus und ist solide in Szene gesetzt. So wird der Actionpurist gerne die ein oder andere Story-Fallschlinge übersehen, die bei einem derartigen Actionritt unumgänglich zu sein scheinen. Gelingt dem geneigten Filmfan dies, wird er mit ordentlichen 90ig Minuten Materialschlacht verwöhnt, will man allerdings Tiefgang, dann empfiehlt sich der Schleudersitz.

Erschwerend kommt hinzu das Nicolas Cage zwischenzeitlich langsam zu alt für diese Art von Rollen wird, bzw. nie zuvor so alt wirkte. Vielleicht liegts aber auch an der Frisur – so ruht unsere Hoffnung dann eher beim zweiten „Vermächtnis der Tempelritter“-Streifen, der demnächst die Kinos erreichen wird. Daneben gibt sich die restliche Cast Mühe, aber weder der von Thomas Kretschmann gespielte Killer, noch Agentin Julianne Moore mögen überzeugen und wirken ein wenig Farblos und Klischee behaftet. Und leider ist auch Jessica Biel nicht mehr als schmückendes Beiwerk. Einzig ist es wirklich schön, den Columbo-Miemen Peter Falk in einer kleinen Rolle mal wieder auf der großen Leinwand zu sehen.

Fazit:

Hirn ausschalten, in den Film gehen, sich einfach unterhalten lassen und am Ende das ganze gleich wieder vergessen. See you NeXt time at the movies...